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Wildökologische Lebensraumbewertung
für die Bewirtschaftung des wiederkäuenden Schalenwildes im nordostdeutschen Tiefland
Wildökologische Lebensraumbewertung ist jagdwirtschaftliche Standortserkundung, das heißt Erfassung jener Faktoren, die die Dichten von Wildtierarten bestimmen. Gerhard Hofmann, Ulf Pommer und Martin Jenssen stellen erstmals ein wissenschaftlich fundiertes und praktisch anwendbares Verfahren vor, um den Wildlebensraum hinsichtlich Äsungskapazität, Deckungsschutz und Störungen einzuschätzen und tragbare Höhen des wiederkäuenden Schalenwildes abzuleiten. Das mit einem gemeinsamen Vorwort der Umweltminister Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs versehene Buch erschien im Dezember 2008 in der Eberswalder Forstlichen Schriftenreihe und kann sowohl digital als pdf-Datei oder per Post vom Waldkunde-Institut bezogen werden.
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Zukunft für die Wald-Kiefer ? Baum des Jahres 2007
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Die Wald-Kiefer (Pinus sylvestris) ist diejenige Nadelbaumart mit der größten Verbreitung weltweit. Ihre natürliche Hauptverbreitung hat sie im boreal-kontinentalen Nadelwaldgebiet Eurasiens. Dieser Verbreitung entspricht eine breite ökologische Amplitude, die die von nassen bis extrem trockenen, von extrem armen bis kalkreichen Standorten reicht. Aufgrund der starken Konkurrenz der Laubbäume, vor allem der Buche, sind ihre natürlichen Vorkommen jedoch auf wenige Sonderstandorte beschränkt (Bild).
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Kiefern-Reinbestände in großem Umfang forstlich angebaut. Ökologische Probleme des Kiefernanbaus in der zweiten und dritten Generation sind Auslöser für heutige Bemühungen, den Kiefernanteil wieder deutlich zu reduzieren.
Unter den Bedingungen eines erwarteten Klimawandels stellen sich viele Fragen der Waldentwicklung völlig neu. Beiträge des Waldkunde-Instituts zum Baum des Jahres 2007 in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zeigen Grenzen aber auch Chancen des Kiefernanbaus und leiten konkrete Handlungsempfehlungen zur Waldentwicklung ab. Ludwigslust 25. Oktober 2006 Textfassung (pdf 100 kB) Powerpoint-Präsentation (pdf 7,5 MB) Eberswalder Kieferntagung 15. / 16. November 2007 Kurzfassung (pdf 20 kB) Beitrag in Eberswalder Kiefernmonographie 2007 (Link)
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60 Jahre waldökologische Forschung in Eberswalde
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Das Foto (IFE 1960) zeigt die Vertreter der “Eberswalder Schule” der Pflanzensoziologie [Alexis Scamoni (Mitte), Harro Passarge (links), Gerhard Hofmann (rechts)] bei der Diskussion über die in Eberswalde erarbeitete Karte der natürlichen Vegetation Mittel- und Ostdeutschlands. Die Entwicklung der waldökologischen Forschung in Eberswalde von der Waldpflanzensoziologie zur modernen Waldökosystemforschung ist Gegenstand eines Beitrages im Archiv für Forstwesen und Landschaftsökologie im März 2006.
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Potentielle Natürliche Vegetation von Brandenburg und Berlin
von GERHARD HOFMANN und ULF POMMER
Eberswalder Forstliche Schriftenreihe, Band XXIV
Der Titel kann schriftlich oder per EMAIIL (petra.wolfgramm@lfe-e.brandenburg.de) bestellt werden bei der Landesforstanstalt Eberswalde, Alfred-Möller-Str.1, 16225 Eberswalde. Der Preis (Schutzgebühr) beträgt 10 € zzgl. Versandkosten. Ein Download des Titels als pdf-Datei ist in Vorbereitung (Link).
“Die ‘Potentielle Natürliche Vegetation’ beschreibt jene Vegetationsdecke, die unter den derzeitigen Klima- und Bodenbedingungen ohne Zutun und Einwirkung des Menschen auf natürliche Weise im Wechselspiel zwischen heimischer Flora und dem jeweiliigen Standort etabliert wäre. Danach würde Brandenburg einschließlich Berlin von Natur aus nahezu vollständig mit Wald bedeckt sein, mit Ausnahme von Gewässern und offenen Moorflächen. ...
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Das Ergebnis der Erfassung und Kartierung der Potentiellen Natürlichen Vegetation hat gezeigt, dass die Region - früher einseitig als ‘Streusandbüchse des Reiches’ bezeichnet - außerordentlich differenzierte und nachhaltig ausgeprägte Naturpotentiale besitzt, für deren Erschließung und Nutzung im Rahmen von Landschafts- und Fachplanungen die vorliegende Bearbeitung den landnutzenden Wirtschaftszweigen, dem Natur- und Landschaftsschutz sowie dem Tourismus verlässliche Informationen liefern kann. Durch die Erfassung und Ausweisung naturnaher Waldgebiete wird gleichzeitig ein Beitrag zur Sicherung dieses wertvollen Naturerbes geleistet.” Auszug aus dem Vorwort von Dr. Dietmar Woidke (Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg), Ingeborg Junge-Reyer (Senatorin für Stadtentwicklung des Landes Berlin) und Prof. Dr. Hartmut Vogtmann (Präsident des Bundesamtes für Naturschutz)
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Im Nachgang zum 75. Geburtstag von Prof. Dr. habil. Gerhard Hofmann lud das Waldkunde-Institut Eberswalde gemeinsam mit der Landesforstanstalt Eberswalde und dem Nationalpark Unteres Odertal zu einer Fachexkursion in den Gellmersdorfer Forst. Für die Exkursion wurde eine Reihe von Waldbeständen ausgewählt, die von Gerhard Hofmann bereits vor 50 Jahren und zeitnah erneut im Rahmen der Ökosystemaren Umweltbeobachtung untersucht wurden. Der vollständige Exkursionsführer steht zum Download als pdf-Datei (ca. 8 MB) bereit.
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Den Abschluss der Fachexkursion, an der knapp 50 Gäste aus Wissenschaft, Verwaltung, Forst- und Naturschutz aus ganz Deutschland teilnahmen, bildete ein Empfang im Schloss Criewen, auf dem der Leiter der Landesforstanstalt Eberswalde, Prof. Dr. Höppner, die “Potentielle Natürliche Vegetation von Brandenburg und Berlin” offiziell überreichte. Ein Bericht zu Exkursion und Empfang wurde in den Brandenburgischen Forstnachrichten BRAFONA, Ausgabe 123, S.14/15 veröffentlicht (Download 1.5 MB)
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Die SCHWARZ-ERLE in der Waldvegetation des Ostdeutschen Tieflandes
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Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa), in ihrem Vorkommen hauptsächlich an grundnasse Standorte gebunden, ist der typische Baum der tiefländischen Brücher und Niederungen. Der größte Teil der potentiellen natürlichen Standorte für Schwarz-Erle ist heute bewirtschaftetes Grünland. Im Jahr 2003 wurde die Schwarz-Erle Baum des Jahres. Aus diesem Anlass erschien in der Eberswalder Forstlichen Schriftenreihe ein Band, in dem unter anderem die von der Schwarz-Erle gebildeten Waldgesellschaften des Ostdeutschen Tieflandes in Wort und Bild vorgestellt werden. pdf-Datei des Beitrages (1,5 MB) .
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