|
Seit 1998 wird in den brandenburgischen UNESCO-Biosphärenreservaten Schorfheide-Chorin und Spreewald durch das Waldkunde-Institut Eberswalde die Ökosystemare Umweltbeobachtung im
Wald (ÖUB) auf der Grundlage von Wald- und Forstökosystemtypen
aufgebaut. Dieses Verfahren gestattet es, über eine periodische Erfassung ausgewählter Schlüsselparameter und den Vergleich mit den Ökosystem-typischen Merkmalskombinationen in ihren natürlichen Spannbreiten Aussagen zu “Normalität”, Veränderung oder Schaden für ein repräsentatives Spektrum an Ökosystemen unterschiedlicher Nutzungsart und -intensität abzuleiten. Derzeit sind 28 Daueruntersuchungsflächen verschiedener Intensitätsstufen in beiden Biosphärenreservaten vollständig eingerichtet, die Erstaufnahme der Parameter ist im wesentlichen abgeschlossen.
Veröffentlichungen aus dem Waldkunde-Institut Eberswalde zur Ökosystemaren Umweltbeobachtung im Wald:
HOFMANN, G.: Bearbeitung des Abschnittes Neue Bundesländer. In: Biomonitoring in naturnahen Buchenwäldern. Angew. Landschaftsökologie
H.6. Bonn, Bad Godesberg 1995. HOFMANN, G.; JENSSEN, M.; ANDERS, S.:
Ökosystemare Umweltbeobachtung in Wäldern und Forsten auf der Grundlage des Eberswalder Ökosystemtypenkonzeptes. Beitr. Forstwirtsch. u.
Landsch.ökol.33 (1999) 2, S.55-63. KURZFASSUNG
JENSSEN, M.; HOFMANN, G.: Ökosystemare Umweltbeobachtung in bewaldeten Schutzgebieten. In: Chaos Natur? Prozeßschutz in Großschutzgebieten. Hrsg.:
Umweltstiftung WWF Deutschland, Potsdam 1999, S.79-95.
|